Artikel
Ausgabe 1/2014
Zu Besuch bei Alain CastelDie Zukunft des Weins ist weiblich
Die Groupe Castel gilt in der internationalen Weinbranche als "secret company". Nicht dass das in Familienbesitz befindliche Unternehmen mit seinen Zahlen geizen würde, aber authentische Interviews mit einem der verantwortlichen CEOs sind äusserst selten. WeinWisser-Autor Mario Scheuermann bot sich bei einem Besuch am Firmensitz Blanquefort eine der seltenen Gelegenheiten ein ausführliches Gespräch mit Alain Castel zu führen.
Ausgabe 1/2014
Weine aus ZypernJahrtausendealte Geschichte trifft Moderne
Inselstaat, Republik, geteilt, Ex-Kronkolonie und heute Feriendomizil mit der reizvollen Kombination aus langen Sandstränden und zwei Gebirgszügen mit Wintersportmöglichkeiten. In etwa so viel war mir vor der Recherche für diesen Beitrag über Zypern bekannt. Neben der Tatsache, dass man wohl nicht mehr von «zypriotisch», sondern von «zyprisch» spricht, habe ich inzwischen einiges dazugelernt – vor allem über die Weine Zyperns.
Ausgabe 1/2014
Junge Wilde aus Baden
Auf soliden Grundsteinen des Erfolgs lässt es sich einfacher aufbauen als auf einem Trümmerhaufen. Insofern hatten es die Brüder Klumpp aus Baden leichter als manche ihrer Kollegen. Aber es erfordert schon eine gute Portion Ehrgeiz und Können, das von engagierten Eltern erreichte Niveau innerhalb kurzer Zeit zu toppen. Und dann noch vom Weinberg bis zur Vermarktung so ziemlich alles zu verändern.
Ausgabe 1/2014
12 Weinfreunde
Weinliebhaber, Weinkenner, Weinfreak, Weingourmet, Wein-Connaisseur, Wein-Geek, Wein-Aficionado – alles zutreffende Bezeichnungen für die Mitglieder der Frankfurter Weinrunde. Seit vielen Jahren trifft man sich im Frankfurter Restaurant Estragon, in dem Inhaber und Küchenchef Eckhardt Keim mit seiner hochwertigen, französisch beeinflussten Kochkunst in unprätentiöser Atmosphäre für die kulinarische Begleitung der Verkostungen sorgt.
Ausgabe 1/2014
Fränkisches Rotweinland
Fränkisches Rotweinland, das war über Jahrhunderte gleichbedeutend mit Klingenberg. Dort sollten nach einem Vers des Barockdichters Erasmus Widmann neben dem Würzburger Stein und Bacharach am Rhein die besten deutschen Weine wachsen. Nach dem Zweiten Weltkrieg, genauer seit der Wirtschaftswunderzeit, die viele tüchtige junge Leute aus den mühsam zu bestellenden steilen Weinbergen mit ihren 180 Kilometer langen Trockenmauern auf bequemere Arbeitsplätze abzog, ging es dann allerdings langsam bergab. Der gute Ruf blieb noch eine Weile, aber die Qualität hielt damit nicht mehr ganz Schritt.
