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Ausgabe 5/2013
Wassermangel im Weinbau am Beispiel von Chile und dem Weingut Montes
(TT) – Chile: Unendliche Weiten mit atemberaubenden Landschaften und einer wunderschönen Pazifikküste. Dies alles meist lichtdurchflutet, da in dem Land 300 Tage im Jahr die Sonne scheint. So wundert es kaum, dass Chile nicht nur ein beliebtes Reiseziel ist, sondern von hier auch exzellente Weine stammen; insbesondere, da die chilenischen Weingebiete von einem Wechsel zwischen nicht zu heissen Tagestemperaturen und kühlen, durch den Pazifik beeinflussten Nächten profitieren. Doch fordert so viel Sonnenverwöhntheit ihren Tribut: Es regnet viel zu wenig, um einen natürlichen Weinbau zu ermöglichen, jedenfalls zu wenig in der richtigen Zeit. Im populären Weinanbaugebiet Colchagua Valley im westlichen Zentralchile regnet es z. B. mit 595 Millimeter pro Quadratmeter auf den ersten Blick gar nicht so wenig (Deutschland: 830 mm/qm), doch fällt dieser Niederschlag fast ausschliesslich im Winter. Also genau dann, wenn Pflanzen davon nur relativ wenig haben. Deshalb ist Chiles Weinbau, wie in vielen anderen Weingebieten der Erde, sehr stark von künstlicher Bewässerung abhängig. So spielt Wasser in Chiles Weinbau sowohl eine grosse ökonomische als auch ökologische Rolle.
Ausgabe 5/2013
(RG) – Hier schafften es immerhin vier Châteaux in die 19er-Liga, und alle stammen aus dem klassischen Bordeaux-Weiss-Rayon Graves. Die meisten Werte sind nicht überraschend – und wenn Sie den «Best Value White» suchen, werden Sie direkt beim ersten Wein, dem Bouscaut, fündig.
Ausgabe 5/2013
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