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Ausgabe 7/2013
Rebsorte MencÃaZartes Pflänzchen mit starken Qualitäten
(TT) – Über vier Jahre ist es nun her, dass ich den Lesern meines Blogs Weinlakai einen Wein empfohlen habe, der aus der vornehmlich in Galicien angebauten roten Rebsorte MencÃa gewonnen wird. Der El Pecado («die Sünde«) von Raul Pérez war mein Schlüsselerlebnis im Hinblick auf dieses unbekannte Gewächs. Nicht zuletzt der für den vorliegenden Bericht verkostete 2011er macht deutlich, dass meine anhaltende Begeisterung für Weine aus der MencÃa-Traube ihre Berechtigung hat.
Ausgabe 7/2013
DouroRettungsschirm für Portugals Vorzeigeregion
(WH) – Dirk Niepoort zählt zu den am häufigsten genannten Winzern, wenn die Rede auf Weine aus dem Douro-Tal kommt. Völlig zu Recht, gilt er doch nicht nur als einer der bekanntesten Qualitätsvorreiter aus diesem Gebiet, sondern auch als grosser Entdecker alter, fast vergessener Rebflächen. Seine Bandbreite an unterschiedlichsten Weinstilen ist enorm und zudem hat er ein Gespür für talentierte Önologen. Mittlerweile ist Niepoort nicht mehr der einsame Rufer in der Wüste, was auch die Verkostungen eindrucksvoll bestätigen. Doch seltsamerweise bleiben die besten Douro-Gewächse trotz etlicher Topqualitäten nach wie vor eine Art Geheimtipp für Fans dichter, komplexer Rotweine, die es nicht stört, die neuen Jahrgänge erst einmal für zehn, fünfzehn Jahre in den Keller zu legen, bis sie dann ihren vollen Geschmacksreichtum preisgeben.
Ausgabe 7/2013
Frankens neue Winzergeneration
Franken, eine Weinbauregion, die zur Jahrhundertwende tief in einer Qualitätskrise steckte, hat sich in Deutschland wieder einen führenden Platz erkämpft. Die Nagelprobe steht aber noch aus: Die Generation der heute überregional bekannten Winzer zieht sich aus dem aktiven Geschehen zurück. Jetzt sind ihre Kinder gefordert. Wird die Wachablösung gelingen?
Ausgabe 7/2013
Weingut Robert WeilKiedricher Gräfenberg: grosse Rieslinge aus (fast) 100 Jahren
(GL) – Dass der Kiedricher Gräfenberg heute zu den renommiertesten Lagen Deutschlands gehört, dürfte weithin bekannt sein. Weniger bekannt ist dagegen, dass Weine aus dem «Mons Rhingravi», dem Berg des Rheingrafen, bereits im 19. Jahrhundert Berühmtheit erlangten. In jener Zeit standen deutsche Weine gleichrangig neben den berühmtesten und teuersten Weinen der Welt. Ein Gräfenberg-Riesling aus dem Jahr 1893 machte das Weingut Weil auf einen Schlag bekannt.
Ausgabe 7/2013
«Château» Robert WeilSymbiose aus Tradition und Moderne
(GL) – Es gibt nicht viele Weingüter in Deutschland, die eine Art Château- Charakter für sich beanspruchen können. Am ehesten trifft dies auf das Kiedricher Weingut Robert Weil zu. Denn hier wird ein Markendenken gepflegt, wie man es von den noblen Gütern im Südwesten Frankreichs kennt. Die jüngst getätigte Investition in ein ultramodernes dreigeschossiges Kelterhaus unterstreicht den hohen Qualitätsanspruch, der hier seit Generationen gepflegt wird.
Ausgabe 7/2013
Deutschland
(WH) – Die Silvaner von heute sind fruchtig, kräutrig und mineralisch. Ihre Vielschichtigkeit und Finesse macht sie mittlerweile wettbewerbsfähig. Besonders dicht und breit ist die Qualität in Franken, wenn auch Rheinhessen ebenfalls einige der besten Silvaner Deutschlands aufbieten kann, wie die Verkostungsnotizen unterstreichen.
Ausgabe 6/2013
Der Einfluss von Mineralien im Wein
(TT) – Wein besteht zu 85 % aus Wasser – genauer gesagt aus Mineralwasser. Es ist daher naheliegend, dass die Zusammensetzung des Wassers einen signifikanten Effekt auf den Wein hat. Einen sehr unterschiedlichen noch dazu, denn die Inhaltsstoffe des Wassers werden stark von der jeweiligen Bodenbeschaffenheit bestimmt, wobei Böden von Weingebiet zu Weingebiet, ja von Weinlage zu Weinlage sehr unterschiedlich sein können. Trotzdem steckt die Erforschung dieser Zusammenhänge noch in den Kinderschuhen.
Welche Auswirkungen hat also die unterschiedliche
Zusammensetzung dieser
Flüssignahrung und welche Wirkung hat
die mal länger, mal kürzer dauernde Verdunstungszeit
des Wassers in den Beeren?
Auf diese Fragen versucht der sehr wissbegierige französische Winzer Xavier Vignon seit 2003 Antworten zu finden. Xavier Vignon ist seit 15 Jahren als Winemaker auf verschiedenen Domaines von Châteauneuf-du-Pape beschäftigt und besitzt seit 2002 auch ein eigenes Weingut. Er hält den Einfluss der unterschiedlichen Mineralsalze im Wein für enorm, aber bislang zu wenig beachtet. Deshalb engagiert er sich in zahlreichen Recherchen und Studien zu diesem Thema.
