Artikel
Ausgabe 1/2014
Fränkisches Rotweinland
Fränkisches Rotweinland, das war über Jahrhunderte gleichbedeutend mit Klingenberg. Dort sollten nach einem Vers des Barockdichters Erasmus Widmann neben dem Würzburger Stein und Bacharach am Rhein die besten deutschen Weine wachsen. Nach dem Zweiten Weltkrieg, genauer seit der Wirtschaftswunderzeit, die viele tüchtige junge Leute aus den mühsam zu bestellenden steilen Weinbergen mit ihren 180 Kilometer langen Trockenmauern auf bequemere Arbeitsplätze abzog, ging es dann allerdings langsam bergab. Der gute Ruf blieb noch eine Weile, aber die Qualität hielt damit nicht mehr ganz Schritt.
Ausgabe 1/2014
Deutschlands Top 12 Weisswein-Legenden
Der französische Restaurantkritiker Maurice-Edmond Sailland alias «Fürst Curnonsky» publizierte Anfang der 1930er Jahre eine Liste der fünf besten Weissweine Frankreichs: Yquem, Montrachet, Château Chalon, Château Grillet und Clos de la Coulée de Serrant. Man kann über die fünf durchaus streiten, aber als «Les Cinq de Curnonsky» sind sie bis heute eine Legende. Wäre eine solche Liste für Deutschland auch denkbar und möglich? Wenn ja, wie würde sie aussehen?
Ausgabe 1/2014
Albiera Antinori im InterviewInternationales Weinreich Antinori
Ende Oktober 2012 weihte die Familie Antinori ihre erste komplett der Öffentlichkeit zugängliche Kellerei in San Casciano Val di Pesa nahe bei Florenz ein. Grund genug, sich nach einem Jahr einmal vor Ort umzusehen und sich mit Albiera Antinori, der Vizepräsidentin und Projektleiterin der Kellerei, zu treffen. Die älteste Tochter von Marchese Piero Antinori ist unter anderem für potenzielle Neustrukturierungen aller Antinori-Weingüter verantwortlich. Das 47-jährige Multitalent sprach mit dem WeinWisser über ihre aktuellen Weine und weitere Pläne.
